10 Gründe, weshalb ich Programmieren liebe

[Thumbnail] 10 Gründe, weshalb ich Programmieren liebe

Es gibt gute Gründe das Programmieren zu lieben. Meine Gründe stelle ich dir hier vor. Außerdem berichte ich etwas über meine ersten Berührungen mit der Programmierung.  Vielleicht kann dieser Blogpost genau dich für die Programmierung bzw. Informatik begeistern. Ich hoffe ein Funken meiner Leidenschaft springt auf dich über.

1. Es fordert meinen Kopf

In Zeiten der Digitalisierung müssen wir unseren Kopf immer weniger anstrengen und uns wird viel Arbeit abgenommen, so haben wir auch mal Zeit für andere Dinge. Ob dies gut oder schlecht ist, ist eine anderes Thema. Jedenfalls macht es Spaß, seinen Kopf mit logischem Denken zu fordern und an seine eigenen Grenzen zu gelangen.

2. Starke Community

Auf Google+ und auf Facebook gibt es super Gruppen/Communities, die einem bei Problemen helfen oder konstruktive Kritik geben. Es gibt mit Sicherheit auch andere Hobbys/Berufe, bei denen dies der Fall ist. Dem gegenüber gibt es vor allem in den sozialen Netzwerken viele Communities, die keinen freundlichen und sozialen Umgang von sich behaupten können.

3. Immer neues Zeugs

Kein Gebiet entwickelt sich so schnell, wie die Computertechnologie. Es gibt immer wieder neue Dinge zu entdecken. Man hat eben nie ausgelernt. In der Informatik sind Dinge, die älter als drei Jahre sind, (fast) aus der Steinzeit.

4. Computer verstehen

Ein Grundwissen über Computer ist mittlerweile mehr als vorteilhaft, denn ein Computer ist kein Hexenwerk. Alles geschieht durch einen Grund. Und genau das lernt man beim Arbeiten mit Code und einem Debugger. Folglich bedeutet Informatik nichts anderes als logisches und strukturiertes Denken.

5. Ehrgeiz

Wie viele Sportarten, erfordert auch das Schreiben von Software Ehrgeiz und nicht wenig davon. Es gibt oft Situationen, in denen man einfach am Ball bleiben muss. Wenn man diese Fähigkeit besitzt, kann das nicht schaden. (Alternativ schult auch Ausdauersport deinen Ehrgeiz :D)

6. Logisches Denken

Beim Programmieren tauchen oft unerwartete Probleme und Fehler auf. Daher lernt man logisches Denken, denn häufig müssen Probleme bis auf’s kleinste herunter gebrochen werden. Und man muss querdenken, da es schwer ist, zu verstehen, was der PC da gerade macht und so den Fehler xy auswirft – selbst wenn man mit einem Debugger arbeitet.

7. Neues Verständnis gegenüber (Computer-)Technologie

Die erste Programmiersprache, die ich gelernt habe war HTML. Zwar ist dies keine Programmiersprache, aber das war mir zu dem Zeitpunkt egal. Denn ich war froh, dass ich mir da irgendwie „Internetseiten“ basteln konnte. Was ich damals produzierte, kann man zwar nicht wirklich Website nennen, aber jeder fängt mal klein an.

Jedenfalls bin ich nach einiger Zeit zu der Skriptsprache PHP gekommen. Es dauerte einige Minuten – vielleicht sogar eine Stunde – bis auf dem Bildschirm „Hallo Welt“ ausgegeben wurde. Dies hat mir die Augen geöffnet und seitdem sehe ich Software (usw.) aus einem ganz anderen Blickwinkel.

8. Learning by Doing

Programmieren lernt man am Besten, wenn man es macht! Vielleicht leidet da der Programmierstil drunter, aber das kann man korrigieren, wenn Zeit dafür ist. Dies ist der Fall, wenn man es kann. Außerdem ist das Programmieren, Fehlersuchen/ -korrigieren und Ausprobieren doch der Grund, weshalb man überhaupt programmieren (lernen) möchte. Für die Theorie – hiermit meine ich Datenstrukturen, Algorithmen (usw.) – sollten zumindest die Grundlagen einer Programmiersprache beherrscht werden.

9. Als Hobby gar nicht so teuer

Es gibt viele teure Hobbys. Die Informatik bzw. das Programmieren lässt sich nicht dazu zählen. Wieso? Alles was du braucht ist ein Computer und eine Internetverbindung. Den Rest kann man downloaden und ist in der Regel kostenlos. Zudem haben die meisten Menschen einen Computer mit Internetverbindung zuhause.

10. Man kann faul sein

Was ist der Sinn von Computern ? Richtig! Computer sollen all die Dinge übernehmen, auf die der Mensch keinen Bock hat. Da ich, wenn ich ehrlich bin, auch etwas faul bin, hab ich mir mein eigenes „Smarthome“ gebaut und einen Cloudserver. Der Cloudserver übernimmt die Backups, sodass ich diese nervige Arbeit nicht mehr machen muss. Das „Smarthome“ übernimmt die Lampen und Lichter. Tada… Alles geht automatisch. Ich komme in einen Raum und das Licht geht an. Ich verlasse diesen und das Licht schaltet sich aus.

 

Programmierst du selber oder willst du es lernen ? Würde mich mal interessieren. Welcher Grund (s.o) bewegt dich am Meisten? Lass es mich wissen: Zur Umfrage // Senf dazu geben kannst du unten ⇓

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von | Kategorie: Allgemein
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2 Antworten zu “10 Gründe, weshalb ich Programmieren liebe”

  1. ENiEX sagt:

    Sehr interessanter Artikel. Vor allem sehr gut aus der persönlichen Sichtweise geschrieben. Wir haben vor ca. 16 Jahren mit VBA in Access begonnen und sind nun mittlerweile bei C# gelandet. Uns hat die kreative Seite der Softwareentwicklung gereizt. Anwendungen sind irgendwie kleine oder sogar große Kunstwerke. Und besonders schlimm ist es geworden, seit mit XAML noch mehr grafische Möglichkeiten geboten werden.

    Einen schönen Abend und viele Grüße aus Wien 😉

    • Tim Poerschke sagt:

      Die Softwareentwicklung ist eine „schrecklich“ kreative Angelegenheit, aber das ist eben das Schöne daran! Mit C# und XAML zusammen lässt sich unglaublich viel machen!

      Auch euch einen schönen Abend sowie ein Dankeschön für die Rückmeldungen und euren Impressionen bezüglich dieses Themas. Es freut mich, denn Kommentare beleben einen Blog. 🙂

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