Das eigene Spiel: PlÀne und Planung

18. Juni 2017 von | Kategorie(n): Programmierung
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Das eigene Spiel: PlÀne und Planung

Die Idee eines eigenen Spiels hatte ich schon lĂ€nger. Doch es gab so einige HĂŒrden, welche ich ĂŒberwinden musste. Aber ich habe mich dieser Aufgabe angenommen und bin gerade dabei mein eigenes Spiel zu entwickeln.

Da ich mich seit kurzem mit Unity beschÀftige und mir die Engine gefÀllt, war es klar, dass mein Spiel auf/mit Unity laufen wird.

Die Frage der Zielgruppe

Puhh… das war eine schwere Frage. Möchte ich „Casual Gamer“ (also Gelegenheitsspieler) ansprechen oder „Core Gamer“? Letztere stellen an Spiele hohe Anforderungen und was die „Core Gamer“ sehen wollen, kann ich als Einzelperson nicht erfĂŒllen. Mein Ziel ist es nun „Casual Gamer“ mit einem Hang zum „Core Gaming“ anzusprechen – wĂ€re super, wenn das funktioniert. Somit lĂ€sst sich bereits erahnen, dass es ein Titel fĂŒr den PC werden soll.

Die Frage des Genres

Ich bin kein Fan von Shootern. Adventure sind da schon interessanter. Diese bringen aufgrund der vielen RÀtsel und einer oftmals verzweigten Story allerdings einen hohen Entwicklungsaufwand mit sich, welchen man als einzelne Person kaum stemmen kann. So muss das Spiel eines seien, bei dem der Spieler selber völlig frei spielt und mit KreativitÀt die Sache angeht. Damit erreiche ich, dass der Entwicklungsaufwand zunÀchst sinkt, da keine Story benötigt wird. Jedoch lÀsst sich spÀter eine Story bzw. Kampagne ergÀnzen.

DarĂŒber hinaus gefallen mir Spiele wie „Prison Architect“ und „Lego Loco“ sehr. Ich finde es hat einen besonderen Scharm, die Welt von oben zu betrachten und zu steuern. Vor allem in Zeiten, wo 3D standard ist, schlĂ€gt sich „Prison Architect“ oder auch „Sim Airport“ sehr gut und zeigt, dass eben nicht jedes Spiel 3D seien muss!

Die PlÀne

Ich habe konkrete PlĂ€ne, was das Spiel am Ende können soll. Bei „Prison Architect“ verwaltet man ein GefĂ€ngnis, in „Sim Airport“ wird man Chef eines Flughafens und in „Lego Loco“ baut man sich seine ganz eigene Lego-Welt zusammen.

Ich möchte dies gerne mit einem Kino verwirklichen: Der Spieler soll sich nach und nach ein Kino bauen können. Dazu gehören Kinosaal, Snackbereiche, Toiletten, Kassen und so weiter. Dazu muss der Spieler auf die Finanzen achten und die BedĂŒrfnisse der Besucher. Ebenfalls muss vom Spieler der Spielplan des Kinos erstellt werden, also: wann, welcher Film, in welchem Saal lĂ€uft usw… Das Ganze weiter auszufĂŒhren, wĂ€re Inhalt fĂŒr einen weiteren Artikel.

Was bereits steht

Das grundlegende der Grundlagen steht bereits – also noch nicht so viel. Es lĂ€sst sich bereits erahnen, wie sich das Spiel letztendlich „anfĂŒhlen“ wird, wenn man Objekte auf dem Spielfeld platziert und mit der Kamera ĂŒber das Spielfeld fĂ€hrt. Auch ein A*-Algorithmus fĂŒr die Wegfindung der Besucher und des Personals ist bereits fertig.

Es muss noch viel gewerkelt haben, aber wenn der so eben erwĂ€hnte Kern des Spiels fertig ist, werde ich mich an das User Interface machen. Ich möchte meine Erfahrungen in der Spieleentwicklung mit Unity gerne mit meinen Lesern und vor allem dir teilen, daher werden in Zukunft noch einige Artikel zu diesem Thema veröffentlichen und weiter ins Detail gehen (bezĂŒglich Konzept, Spielfunktionen, User Interface usw.). Ich hoffe, ich konnte in diesem ersten Artikel eine gute, kompakte und Neugier erregende Übersicht geben und vielleicht sieht man sich in einem weiteren Blogpost wieder.

 

 

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2 Antworten zu “Das eigene Spiel: PlĂ€ne und Planung”

  1. ENiEX sagt:

    Ja, das mit Unity ist eine echt feine Sache. Auch ich habe erst vor kurzem damit begonnen und es ist eine tolle Engine. Was deine „Kino“ Idee betrifft, bin ich schon echt gespannt. Macht schon jetzt eine gewisse Vorfreude 😉 Freue mich auf weitere Artikel zu dem Thema.

    Lg, Alex

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