Das eigene Spiel: User Interface – The Beginning

[Thumbnail] Das eigene Spiel: User Interface – The Beginning

Das User Interface macht viel Arbeit. Das habe ich mir bereits vorher gedacht – aber es macht deutlich mehr Mühe als geplant. Daher gebe ich an dieser Stelle ein kurzes Update bezüglich des User Interfaces.
Unten ist ein Screenshot von dem Teil des User Interfaces, welchen ich als Final bezeichne. Es sieht für die allermeisten wenig aus, für mich ist es jedoch eine Menge. Es hat mich 2 Stunden gekostet, diesen Teil des UI zu gestalten und so in Unity einzubinden, dass dieser in Zukunft benutzt werden kann, auch wenn das Spiel um Funktionen erweitert werden sollte.

Die Wichtigkeit des User Interfaces

Ich könnte es mir leicht machen, indem ich bereits existierende Grafiken nutze. Im Internet gibt es lizenzfreie oder zumindest kostenlose Game Art. Das Problem ist nur: Das User Interface muss zum Spiel passen. Dies ist bei kostenlosen Designs nicht gegeben, außer man findet durch Zufall Game Art, aus dem gleichen Genre – dem auch das Spiel entspringt – auf dem diese angewendet werden soll. Das Problem besteht aber weiterhin, da jedes Spiel doch irgendwie einzigartig ist. So müsste man an der ein oder anderen Stelle doch wieder herumbasteln und schon sieht das User Interface aus wie „gewollt und nicht gekonnt“! Ein schreckliches User Interface verdirbt das Spiel, denn das User Interface ist der einzige Zugang zum Spiel. Ist dieser Zugang verbaut, ist es wie eine verschlossene Tür: Der Benutzer kommt nicht ins Spiel. Selbstverständlich ist das UI nicht alles, aber es ist viel!

Aber es gibt noch einen anderen Grund, weshalb ich das User Interface unbedingt selbst bauen möchte: Es macht Spaß seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Darüber hinaus entsteht eine viel stärkere Bindung zu dem eigenen Projekt, wenn man es selbst entwirft und entwickelt. Wenn man es lediglich kopiert und an anderer Stelle einfügt, kann man sich nicht damit identifizieren. Ich kann dies zumindest nicht! Wie kann man stolz auf etwas sein, dass man nicht selber geschaffen hat?

„Man kann das Rad nicht neu erfinden…“, bekommt man hin und wieder zuhören bei solch einem Thema. Doch verstehen viele nicht, dass ich mir – obwohl ich alles an meinem Spiel selber mache – trotzdem bei anderen Spielen Inspirationen hole und mich bei der Umsetzung meiner Ideen an bereits vorhandenen Techniken orientiere und diese verwende. Selbstverständlich individuell angepasst auf mein Spiel. Selbst machen hat nur Vorteile!

Diese vier Buttons (siehe Bild) werden unabdingbar für das Gameplay sein. Einen Großteil des Spiels wird der Spieler damit kontrollieren. Dazu muss noch erwähnt werden, dass das Scrollview, welches erscheint, wenn der Spieler einen der Knöpfe drückt, technisch gesehen fertig ist, aber auf künstlerischer Ebene ist dort noch eine Menge zu tun. Allerdings hängt der Inhalt (und somit auch das Aussehen) dieses von den Spielobjekten ab, die der Spieler später auf dem Bildschirm platzieren kann. Momentan gibt es dort nur die Tür, wie man sieht. Und selbst dieser fehlt das Sprite für das Ui. So hängt eben das eine mit dem anderen zusammen und ergänzt sich in diesem Falle.

 

Wenn gefällt, was ich mache, kannst du gerne auf Instagram vorbeischauen, dort gibt es regelmäßig Updates in meiner Story: @_timpoerschke. #verfolgedeinentraum

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von | Kategorie: Programmierung
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4 Antworten zu “Das eigene Spiel: User Interface – The Beginning”

  1. ENiEX sagt:

    Dein Artikel bringt´s auf den Punkt. Sehe ich ganz genauso. Lizenzfreie Grafiken kann man zwar verwenden, aber wenn man sich die Mühe macht und diese selbst erstellt, dann hat man etwas worauf man so richtig stolz sein kann. 🙂

    Ich selbst, verwende solche Grafiken gerade mal für Tests. Aber in den finalen Phasen, werden diese eigens angefertigt. Abgesehen davon… macht´s einfach Spaß 🙂

    Daumen hoch! Ich finde, du bist auf dem richtigen Weg.

    Beste Grüße aus Wien 😉

  2. Jörg sagt:

    …man kann das Rad nicht neu erfinden…
    Man kann es aber „runder“ machen.
    Das Spiel soll Spaß machen und genau das passiert
    wenn schon das UI sehr intuitiv zu bedienen ist.
    Weiter so, sieht schon klasse aus 😉

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