Das eigene Spiel: User Interface – The Beginning

14. Juli 2017 von | Kategorie(n): Programmierung
Schlagwörter: //

Das eigene Spiel: User Interface – The Beginning

Das User Interface macht viel Arbeit. Das habe ich mir bereits vorher gedacht – aber es macht deutlich mehr MĂŒhe als geplant. Daher gebe ich an dieser Stelle ein kurzes Update bezĂŒglich des User Interfaces.
Unten ist ein Screenshot von dem Teil des User Interfaces, welchen ich als Final bezeichne. Es sieht fĂŒr die allermeisten wenig aus, fĂŒr mich ist es jedoch eine Menge. Es hat mich 2 Stunden gekostet, diesen Teil des UI zu gestalten und so in Unity einzubinden, dass dieser in Zukunft benutzt werden kann, auch wenn das Spiel um Funktionen erweitert werden sollte.

Die Wichtigkeit des User Interfaces

Ich könnte es mir leicht machen, indem ich bereits existierende Grafiken nutze. Im Internet gibt es lizenzfreie oder zumindest kostenlose Game Art. Das Problem ist nur: Das User Interface muss zum Spiel passen. Dies ist bei kostenlosen Designs nicht gegeben, außer man findet durch Zufall Game Art, aus dem gleichen Genre – dem auch das Spiel entspringt – auf dem diese angewendet werden soll. Das Problem besteht aber weiterhin, da jedes Spiel doch irgendwie einzigartig ist. So mĂŒsste man an der ein oder anderen Stelle doch wieder herumbasteln und schon sieht das User Interface aus wie „gewollt und nicht gekonnt“! Ein schreckliches User Interface verdirbt das Spiel, denn das User Interface ist der einzige Zugang zum Spiel. Ist dieser Zugang verbaut, ist es wie eine verschlossene TĂŒr: Der Benutzer kommt nicht ins Spiel. SelbstverstĂ€ndlich ist das UI nicht alles, aber es ist viel!

Aber es gibt noch einen anderen Grund, weshalb ich das User Interface unbedingt selbst bauen möchte: Es macht Spaß seiner KreativitĂ€t freien Lauf zu lassen. DarĂŒber hinaus entsteht eine viel stĂ€rkere Bindung zu dem eigenen Projekt, wenn man es selbst entwirft und entwickelt. Wenn man es lediglich kopiert und an anderer Stelle einfĂŒgt, kann man sich nicht damit identifizieren. Ich kann dies zumindest nicht! Wie kann man stolz auf etwas sein, dass man nicht selber geschaffen hat?

„Man kann das Rad nicht neu erfinden…“, bekommt man hin und wieder zuhören bei solch einem Thema. Doch verstehen viele nicht, dass ich mir – obwohl ich alles an meinem Spiel selber mache – trotzdem bei anderen Spielen Inspirationen hole und mich bei der Umsetzung meiner Ideen an bereits vorhandenen Techniken orientiere und diese verwende. SelbstverstĂ€ndlich individuell angepasst auf mein Spiel. Selbst machen hat nur Vorteile!

Diese vier Buttons (siehe Bild) werden unabdingbar fĂŒr das Gameplay sein. Einen Großteil des Spiels wird der Spieler damit kontrollieren. Dazu muss noch erwĂ€hnt werden, dass das Scrollview, welches erscheint, wenn der Spieler einen der Knöpfe drĂŒckt, technisch gesehen fertig ist, aber auf kĂŒnstlerischer Ebene ist dort noch eine Menge zu tun. Allerdings hĂ€ngt der Inhalt (und somit auch das Aussehen) dieses von den Spielobjekten ab, die der Spieler spĂ€ter auf dem Bildschirm platzieren kann. Momentan gibt es dort nur die TĂŒr, wie man sieht. Und selbst dieser fehlt das Sprite fĂŒr das Ui. So hĂ€ngt eben das eine mit dem anderen zusammen und ergĂ€nzt sich in diesem Falle.

 

Wenn gefĂ€llt, was ich mache, kannst du gerne auf Instagram vorbeischauen, dort gibt es regelmĂ€ĂŸig Updates in meiner Story: @_timpoerschke. #verfolgedeinentraum

Was denkst du ĂŒber diesen Post?
  • Gut (2)
  • Hilfreich (0)
  • Nicht gut (0)
  • Lustig 😀 (0)
Diesen Post teilen:
Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

4 Antworten zu “Das eigene Spiel: User Interface – The Beginning”

  1. ENiEX sagt:

    Dein Artikel bringtÂŽs auf den Punkt. Sehe ich ganz genauso. Lizenzfreie Grafiken kann man zwar verwenden, aber wenn man sich die MĂŒhe macht und diese selbst erstellt, dann hat man etwas worauf man so richtig stolz sein kann. 🙂

    Ich selbst, verwende solche Grafiken gerade mal fĂŒr Tests. Aber in den finalen Phasen, werden diese eigens angefertigt. Abgesehen davon… machtÂŽs einfach Spaß 🙂

    Daumen hoch! Ich finde, du bist auf dem richtigen Weg.

    Beste GrĂŒĂŸe aus Wien 😉

  2. Jörg sagt:

    …man kann das Rad nicht neu erfinden…
    Man kann es aber „runder“ machen.
    Das Spiel soll Spaß machen und genau das passiert
    wenn schon das UI sehr intuitiv zu bedienen ist.
    Weiter so, sieht schon klasse aus 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

45 − = 36