Die Welt von TYPO3: Qualen bei der Extensionentwicklung

Wie ich bereits in einem vorherigen Beitrag schilderte, hatte ich begonnen, mich mit der Entwicklung von Extensions unter Typo3 zu befassen. Als blutiger Anfänger tappt man da in die ein oder andere Falle. Mir ist so etwas passiert und darüber berichte ich.
Typo3 ist ein mächtiges System! Ich fühle mich ein wenig daran zurück erinnert, wie es war als ich meine erste Programmiersprache PHP (ja… PHP ist eine Skriptsprache) erlernt habe. Zum Glück jedoch muss ich bezüglich der Extensionentwicklung nur das Framework verstehen und beherrschen. PHP kann ich mittlerweile sehr gut.

Zur Übung möchte ich eine kleine Extension entwickeln, die aus Typo3 einen Blog macht. Allerding nur auf den Seiten, auf denen das auch passieren soll. So sollen auf einer Website neben den Seiten eines Blogs auch statische Seiten existieren können.

Das Problem

Man programmiert etwas, lädt es auf den Server hoch. Dann merkt man, dass eine Kleinigkeit noch fehlt und behebt diese. Somit kann der Quelltext wieder hochgeladen werden. Ungefähr so läuft die Entwicklung momentan bei mir ab. Ich habe das Glück, dass der Webserver, auf dem ich entwickle, neben mir auf dem Schreibtisch steht.

Während der Entwicklung änderte ich nun etwas an dem Namespace der Klassen. Ich gebe zu, dass war nicht meine beste Idee. Plötzlich war die Ausgabe des Plugins, welche mir eine Übersicht über die Blogposts ermöglicht hatte, weg!

Die Lösung

Langes Googlen und hartes Durchbeißen führten letztendlich zum Erfolg. Wie so oft ist die Lösung gar nicht kompliziert. Aber als Anfänger kann man da eigentlich nicht drauf kommen.

Weil ich den Namespace geändert hatte, fand Typo3 die Klassen nicht mehr. Logisch – daher prüfte ich alle Dateien auf Fehler, leerte die Caches und installierte das Plugin neu. Das alles half nichts. Denn Typo3 löscht die Caches der Extensionklassen nicht von selbst! Da muss man erstmal drauf kommen. Der Schlüssel zum Erfolg war, den Ordner typo3temp/ zu leeren.

 

Der Titel sollte bitte nicht falsch verstanden werden. Extensions zu entwickeln, macht mir bisher Spaß, nervig sind nur Probleme, die man nicht so einfach fixen kann, weil diese komplex sind oder das Know-How fehlt. Aber gerade diese Herausforderungen machen das Programmieren so attraktiv.

Darüber hinaus muss ich alles selber machen, wenn ich lerne. Selbstverständlich könnte ich mir auch einfach einen Extension Builder zur Hand nehmen, welcher die Domäne für modelliert. So würden solche Fehler, wie oben nicht entstehen. Aber so lerne ich nicht, wie das System Typo3 und eine Extension funktioniert und wo da die Zusammenhänge liegen. Dies würde mir ein Extension Builder vorweg nehmen und ich müsste als Anfänger mit fertigen Dateien arbeiten, bei denen ich nicht weiß, was die überhaupt machen.

Daher bin ich der Meinung: Beim Lernen lieber alles zu Fuß machen. Dauert zwar länger, weil man sich schneller in Fehlern verirrt, das Gelernte hingegen kann sich sehen lassen.

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von | Kategorie: Programmierung
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